Fachthemen (49/49)

Monitor Jugendarmut 2022 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e.V.

Startseite – Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V.

 

Jugendarmut wird in der Regel “geerbt”, selten selbst verursacht. Jugendliche und junge Menschen, die von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, sind dies vor allem durch ihr Elternhaus und dessen Haushalts-Nettoeinkommen und/oder Bildungsstand. Sie starten mit geringeren Startchancen. Langzeitstudien zeigen klar, dass armutsbetroffene Kinder und Jugendliche tendenziell kleinere Freundeskreise haben. Sie haben ein höheres Risiko für gesundheitliche Einschränkungen, ein geringeres Selbstwertgefühl, körperliche Einschränkungen und tendenziell geringere Bildungsabschlüsse sowie größere Schwierigkeiten beim Übergang in die Grundschule, aber auch von der Grundschule in die weiterführende Schule.

 

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Fachtag Wohnen+ in Ingolstadt- Schwerpunkt: Wohnungslose Frauen

 

Die Katholische Hochschule Eichstätt- Ingolstadt hat am 21.09.2022 in Kooperation mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen Ingolstadt e.V. (SkF) und der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern /Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern- mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) – den Fachtag Wohnen+ in Ingolstadt veranstaltet.

 

zu Pressemitteilung, Tagungsprogramm, Ergebnissicherung sowie der Fachpublikation:

 

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Bezirk Oberbayern veröffentlicht Handreichung zum Umgang mit der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase – Advance Care Planning (ACP)

Bezirk Oberbayern

Advance Care Planning (ACP) beschreibt die konzeptuelle und zugleich individuelle Begleitung bei medizinisch-pflegerischen Entscheidungen für die letzte Lebensphase. Ziel dieser Methode ist es, die Selbstbestimmung am Ende des Lebens zu achten und zu fördern. Der Bezirk Oberbayern hat jetzt mit Partnerinnen und Partnern aus der sozialen und medizinischen Landschaft eine Handreichung für ACP erstellt. Die fachlichen Empfehlungen sollen Einrichtungsleitungen sowie allen Mitarbeitenden von stationären Einrichtungen, die Menschen mit körperlicher, kognitiver oder seelischer Beeinträchtigung betreuen, bei der Förderung der Selbstbestimmung unterstützen.

 

Zur Pressemitteilung

 

Zur Handreichung_barrierefrei

Menschenrecht auf Wohnen einlösen! Wohnungslosigkeit bis 2030 beseitigen! Bezahlbaren Wohnraum im Bestand erhalten und neuen schaffen.

Kontakt - Resettlement    Raus aus dem Schatten: Wohnungsnot muss Thema im Kanzleramt werden

 

Mit diesem Positionspapier wollen der Deutsche Caritasverband (DCV) und seine Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W) dazu beitragen, dass nachhaltig ausreichend Wohnraum geschaffen wird und Menschen in Wohnungsnot bedarfsgerecht unterstützt werden.

 

Das Bauen und Wohnen der Zukunft muss bezahlbar, klimaneutral und barrierearm sein.

 

zum Positionspapier

Kooperation und Abgrenzung- Das Verhältnis von Rechtlicher Betreuung und sozialer, pflegerischer und gesundheitlicher Unterstützung – Handreichung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Gute Kooperation und exakte Abgrenzung im Verhältnis von Rechtlicher Betreuung und sozialen, gesundheitlichen wie auch pflegerischen Leistungen sind der Schlüssel zu einer gelingenden und bedarfsgerechten Versorgung von Menschen, die auf Unterstützung bei der Besorgung ihrer Angelegenheiten angewiesen sind. Rechtliche Betreuung ist dabei darauf ausgerichtet, Unterstützung bei der Ausübung der Rechts- und Handlungsfähigkeit und zugleich Schutz vor Selbstschädigung zu gewähren. Mit dem Ziel, Selbstbestimmung und Partizipation betroffener Menschen zu stärken, soll Rechtliche Betreuung dann- und nur dann- zum Einsatz kommen, wenn die Erforderlichkeit es gebietet. Erforderlich ist eine rechtliche Betreuung wiederum, wenn andere- insbesondere soziale- Hilfen, die geeignet sind, dieses Ziel ebenfalls zu erreichen, im konkreten Einzelfall dennoch nicht ausreichen oder nicht zur Verfügung stehen. Der Erforderlichkeitsgrundsatz zieht sich wie ein roter Faden durch das Betreuungsrecht und markiert die Grenze zu anderen Maßnahmen der Unterstützung, zu denen sich der Staat in Erfüllung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat.

 

zur Handreichung

Zur Schnittstelle zwischen der Eingliederungshilfe und der Pflege- Empfehlungen des Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

 

Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf erhalten oft eine Kombination aus Leistungen der Eingliederungshilfe des SGB IX sowie der Sozialen Pflegeversicherung des SGB XI. Bei Bedürftigkeit treten häufig Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem Recht der Sozialhilfe des SGB XII hinzu. Bereits in der Vergangenheit erwies sich die Bestimmung, welche Leistung aus welchem System zu erbringen ist, zum Teil als schwierig. Das zweite und dritte Pflegestärkungsgesetz haben die Schnittstelle zwischen Eingliederungshilfe und Pflege vertieft. Auch das Bundesteilhabegesetz hat diese Abgrenzungsschwierigkeiten nicht gelöst.

 

Empfehlungen an der Schnittstelle zwischen der Eingliederungshilfe und der Pflege

Maßnahmen zum Wohnraumerhalt in Kommunen- Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

 

Wohnen ist ein elementares Grundbedürfnis. Daher sollte jeder Mensch in Deutschland das Menschenrecht auf angemessenen Wohnraum einlösen können. Bundesweit ist ein Anstieg von Wohnungsnotfällen und Obdachlosigkeit festzustellen. Der Begriff des „Wohnungsnotfalls“ beschreibt eine Lebenslage, in welcher Personen bzw. Haushalte von einem Wohnungsbedarf mit hoher Dringlichkeit betroffen sind.
Im Handlungsfeld der Prävention besteht dieser Notfall in der akuten Gefahr des Wohnungsverlustes, der- meist unter hohem Zeitdruck-
verhindert werden soll, weil andernfalls Wohnungslosigkeit einträte.

 

Empfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen zum Wohnraumerhalt in Kommunen

Der Paritätische Armutsbericht 2022: ‚Zwischen Pandemie und Inflation‘.

 

Laut Paritätischem Armutsbericht 2022 hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,6 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen Höchststand erreicht. 13,8 Millionen Menschen müssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 600.000 mehr als vor der Pandemie. Der Paritätische Wohlfahrtsverband rechnet angesichts der aktuellen Inflation mit einer weiteren Verschärfung der Lage und appelliert an die Bundesregierung, umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, das bei den fürsorgerischen Maßnahmen ansetzt: Grundsicherung, Wohngeld und BAföG seien bedarfsgerecht anzuheben und deutlich auszuweiten, um zielgerichtet und wirksam Hilfe für einkommensarme Haushalte zu gewährleisten.

 

zum Armutsbericht 2022

 

zur Pressekonferenz der Veröffentlichung durch Dr. Ulrich Schneider

Fachtag Wohnen+ in Niederbayern: Vorstellung der Studie ‚bewoHLa‘- Wenn Wissenschaft Wirklichkeit bereichert.

 

 

Die Hochschule Landshut hat am 02.06.2022 in Kooperation mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein München e.V. (KMFV) und der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern- mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS)- den Fachtag Wohnen+ in Niederbayern veranstaltet.

 

zu Pressemitteilung, Tagungsprogramm, Ergebnissicherung sowie der Fachpublikation:

 

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Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München- eine Studie der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern/ Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern

Hochschule für angewandte Wissenschaften München – Wikipedia       

 

Die vorliegende Studie wurde aus der Praxis der Wohnungsnotfallhilfe initiiert, da dort eine konkrete Problemstellung beobachtet und artikuliert wurde. In der täglichen Arbeit in niedrigschwelligen Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe wurde eine Versorgungslücke bei der Unterbringung und psychosozialen und psychiatrischen Versorgung von wohnungslosen Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München beobachtet. Im Münchner Arbeitskreis der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern „Hilfe für Frauen in Not“ wurde dies thematisiert und beschlossen, dem mit einer eigenen Datenerhebung nachzugehen.

 

zum Forschungsbericht

 

zur Pressemitteilung der Hochschule

 

zur Pressemitteilung der Landeshauptstadt München

 

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