Symposium der Münchener Kammerspiele über kommunale Verantwortung und europäische Rahmenbedingungen.

Europa-Institut - 1522153503s Webseite!Münchner Kammerspiele – Künstlerische Bildung - Musenkuss München

 

Mit Impuls- Beiträgen von:

 

Jörn M. Scheuermann (Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern)- ab 7:18 min

 

Prof. Dr. Ulrich Becker (Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik)

 

Prof. Lisa Riedner (Gastprofessorin für Migration, Globalisierung und Gender an der Universität Augsburg)

 

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Der Paritätische Armutsbericht 2021: „Armut in der Pandemie.“

Armut in der Pandemie. Der Paritätische Armutsbericht 2021. - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Laut aktuellem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht proportional zum Wirtschaftseinbruch und dem damit verbundenen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es eindeutige Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zugenommen hat. Der Verband wirft der Politik armutspolitische Versäumnisse vor und appelliert an die neue Bundesregierung, nicht nur die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen wie Kindergrundsicherung oder Verbesserungen bei Wohngeld und BAFöG zügig und entschlossen anzugehen: Zwingend, so die Forderung, sei darüber hinaus insbesondere eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung.

 

Zum Armutsbericht des Paritätischen

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Bucherscheinung am 09.03.2022- mit einem Beitrag der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Pfeil und Frau Prof. Dr. Müller

Der Fokus auf Figurationen der Wohnungsnot bietet eine Analyse der komplexen Interdependenzgeflechte, in denen sich Menschen ohne eigene Wohnung befinden. Mit ihnen werden sowohl gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen als auch Zuschreibungsprozesse auf Subjekte mit (sub-)kulturellen Identitätskonstruktionen und eigensinnigen Praxisformen analysierbar. Figurationen ermöglichen und begrenzen Handeln, sie sind von Kontinuität und Wandel sowie von ungleichen Machtverhältnissen gekennzeichnet und führen zur Herausbildung von sozialen Praktiken, Sinnzusammenhängen und Strukturen. Der mit 858 Seiten sehr umfangreiche Sammelband erscheint am 9. März 2022.

 

Zum Inhaltsverzeichnis: https://cutt.ly/uYCoVgF

 

Zur Verlagsseite: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/42791-figurationen-der-wohnungsnot.html

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Die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern feiert 2. Geburtstag- zwei Jahre nach ihrer Gründung zieht die Stiftung eine positive Bilanz

Am 01. Dezember wird/ wurde die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern zwei Jahre alt. Trotz eines herausfordernden Starts, bedingt durch die Corona-Pandemie, hat sie sich zügig im Bereich Wohnungs- und Obdachlosenhilfe in Bayern etabliert und bereits in den ersten beiden Jahren umfangreich gefördert: Bislang wurden 42 Projekte aus allen bayerischen Regierungsbezirken mit Anschubfinanzierungen in Höhe von insgesamt rund 700.000 € unterstützt.

 

Pressemitteilung StMAS- Stiftung feiert 2. Geburtstag

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(Münchner) Schieflagen: Wohnungslos in Zeiten der Pandemie

Die vergangenen eineinhalb Jahre waren mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie eine politische und gesellschaftliche Herausforderung für uns alle. Die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen allerdings insbesondere wohnungslose Menschen hart getroffen. Obwohl in einer reichen Stadt wie München keine*r von Wohnungslosigkeit betroffen sein müsste, hat die Pandemie die Ausmaße des Problems zusätzlich verschärft.

 

Wie wurde in den vergangenen Monaten von Seiten der Stadt auf das Problem reagiert?

 

Welche politischen Maßnahmen wurden getroffen und welche strukturellen Schieflagen haben schon vorher existiert?

 

 

Diese und weitere Fragen diskutieren:

 

Sofie Langmeier, Stadträtin (Die Grünen – Rosa Liste)

 

Karin Lohr, Geschäftsführerin BISS

 

Jörn Scheuermann, Geschäftsführung Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern

 

Moderation: Alex, Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V. (AGFP)

 

https://www.youtube.com/watch?v=_69x8uoAUHA

 

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Zuwanderung aus Südost- Europa neu gestalten- ein Positionspapier der Landeshauptstadt München und der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in München

Ein finales Positionspapier sowie das von Sozialreferentin Dorothee Schiwy und Julia Sterzer, Sprecherin der ARGE Freie München, unterzeichnete Anschreiben skizziert die durch den sogenannten ‚Leistungsausschluss‘ von SGB II und SGB XII Leistungen entstandenen Probleme in den Kommunen der Republik. In einem nächsten Schritt werden die Wohlfahrtsverbände das Papier an die zuständigen Stellen ihrer Bundesverbände und Landesvorstände bzw. ggf. an weitere Stellen weitergeben.

 

Anschreiben_PP_EU-Zuwanderung_26.07.2021

 

SozA2021_06_24_Positionspapier_EU-Zuwanderung_26.07.2021

 

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Veranstaltungshinweis

Aus dem Leben“ – die gemeinsame Kunstinstallation des Hospizdienstes DaSein e.V. und des Münchner Netzwerk Wohnungslosenhilfe ist von 26. – 29. August werktags von 14 bis 20 Uhr und am Wochenende von 11 bis 20 Uhr im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten zu sehen.

 

Unter der Leitung von Tanja Frank und Isabel Huttner ist mithilfe des kreativen Engagements wohnungsloser Menschen eine einzigartige Kunstausstellung entstanden. Eine monumentale audiovisuelle Installation zu den Themen Wohnungslosigkeit, Sterben und Tod, die vor Lebenskraft sprüht.

 

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‚Wohnungsverlust verhindern – Wohnungslose unterstützen‘: Diakonie Bayern stellt Praxisbeispiele vor

 

Mit knapp 20 staatlich geförderten Modellprojekten engagiert sich die
Diakonie in Bayern für Menschen, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Allein
in Bayern sind dies den amtlichen Zahlen aus dem Jahr 2017 zufolge ca. 16.000 Personen; hinzu
kommen jene in der sogenannten „verdeckten“ Wohnungslosigkeit. Nach dem Verlust der
Wohnung leben sie zeitweise bei Freunden, Verwandten, in einer Notunterkunft oder
buchstäblich auf der Straße. „Corona hat die Situation der Betroffenen zusätzlich verschärft“,
so Sandra Schuhmann, zuständiges Vorstandsmitglied der Diakonie Bayern. Die politisch
Verantwortlichen forderte sie auf, sich verstärkt für die Betroffenen, aber auch für eine
entsprechende Wohnungspolitik einzusetzen.

 

Diakonie in Bayern Praxisbeispiele Modellprojekte Wohnungsnotfallhilfe 2021

 

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