Fachthemen (90/90)

Memorandum ‚Wir wollen wohnen- Wohnungsnot junger Erwachsener in Bayern wirksam begegnen‘ der LAG ö/ f in Kooperation mit der LAG JSA veröffentlicht

Verband und Netzwerk – AWO Landesverband Bayern                    Wohnungslosenhilfe Bayern – Seite 4 – Koordination Nord- Südbayern

 

Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte junge Menschen im Hilfesystem der Wohnungsnotfallhilfe: In der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAG Ö|F) wurde diese Problematik vermehrt festgestellt und Klärungsbedarf auch im Hinblick auf neue Regelungen im SGB VIII gesehen. Von Mai bis September 2023 veranstaltete sie daher in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (LAG JSA) Bayern drei sogenannte Wanderfachtage in München, Nürnberg und Augsburg. An diesen Tagen stellten die beiden LAGen unter dem Titel ‚Wir wollen wohnen!‘ die Wohnungsnot junger Erwachsener als gesellschaftspolitische Herausforderung zwischen Jugendhilfe und Wohnungsnotfallhilfe dar, diskutierten sie und zeigten Lösungsansätze auf. Diese wurden erstmals beim Kongress der ConSozial 2023 in Nürnberg vorgestellt und diskutiert. Dieses Memorandum ist die Konsequenz dieser Fachveranstaltungen und die Aufforderung an alle potenziellen Akteurinnen und Akteure, in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen für diese Zielgruppe aktiv zu werden.

 

zur Dokumentation der Fachtage in München, Nürnberg und Augsburg

 

zum Memorandum

‚Mehr als ein Dach über dem Kopf‘- Fachtag des FEWS der Diakonie Bayern am 15.10.2024 in Nürnberg mit Podiumsbeteiligung der Koordination Wohnungslosenhilfe Nord- und Südbayern

Logo - Diakonie Bayern                             Fachverband Evangelische Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe im Diakonischen Werk Bayern – Wohnungslosenhilfe Bayern                             Wohnungslosenhilfe Bayern – Koordination Nord- Südbayern

 

Wohnungsnot, Obdach- und Wohnungslosigkeit sind große sozialpolitische Herausforderungen unserer Zeit. Sie betreffen immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft. Auf dem hybriden Fachtag ‚Mehr als ein Dach über dem Kopf‘ der Diakonie Bayern diskutierten knapp 200 Fachleute am 15. Oktober 2024 in Nürnberg über gemeinsame Lösungsansätze. Die Veranstaltung bot eine Plattform für Beteiligte aus Politik, Kommunen, Freier Wohlfahrtspflege, der Selbstvertretung wohnungsloser Menschen, Wissenschaft, Kirchen und Verbänden.

 

zur Tagungsdokumentation

Fachartikel der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern in neuer Buchveröffentlichung: Obdach- und Wohnungslosigkeit in pandemischen Zeiten.

Obdach- und Wohnungslosigkeit in pandemischen Zeiten

 

Wie können Menschen zu Hause bleiben, die kein Zuhause haben? Obdach- und wohnungslose Menschen waren mit am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffen, wurden aber lange von der Politik übersehen. Apelle wie unter dem Hashtag StayAtHome wirkten ihnen gegenüber geradezu zynisch. Auch in der Forschungslandschaft fand die Situation dieser Menschen bisher wenig Berücksichtigung. Die Beiträger*innen nehmen sich dieser Lücke an und bündeln den derzeitigen Forschungsstand zum sozialen Phänomen der Obdach- und Wohnungslosigkeit sowie daran angrenzende Themengebiete in pandemischen Zeiten. Ein Blick zurück lohnt sich, um aus dieser Zeit zu lernen und für künftige Pandemien besser gewappnet zu sein.

 

Mit dem Titel ‚Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München- (k)ein pandemisches Phänomen‘ steuert die Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern zusammen mit Frau Prof. Dr. Ursula Unterkofler einen Fachartikel zur Veröffentlichung bei.

 

zur Buchbestellung beim transcript Verlag

Leistbaren Wohnraum schaffen: 2. Fachveranstaltung des Arbeitskreises Wohnen+ in der Planungsregion 17 Oberland in Kooperation mit dem Verbund Psychische Gesundheit in der Region 17+ am 02.07.2024

 

 

Der AK Wohnen+ in der Planungsregion 17 möchte zusammen mit dem Steuerungsverbund Psychische Gesundheit Region 17+ aktiv und beherzt jeglicher Resignation entgegentreten und eindringlich darauf aufmerksam machen, dass eine andere Wohnbaupolitik möglich und notwendig ist. Es sind durchaus erste Erfolge im flächendeckenden Aus- und Aufbau von ambulanten Strukturen der Wohnungsnotfallhilfe zu verbuchen. Es gilt weiterhin sich darauf zu fokussieren, was in Anbetracht gegenwärtiger rechtlicher Leitplanken möglich ist, wenn es darum geht, leistbaren Wohnraum zu schaffen. Dafür braucht es Raum für Begegnung, für offene Gedanken, ehrliche Ansprache und einen Austausch der relevanten Ebenen und Akteure- praxisnah und direkt. So geschehen im Landratsamt in Bad Tölz Wolfratshausen am 02.07.2024.

 

Zu Einladung, Programm und Ergebnissicherung:

 

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Neben der Spur & auf der Straße. Die Versorgung psychisch kranker Wohnungsloser in Bayern: Situation und Perspektiven- Beitrag der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern am Fachtag für Mitarbeitende in der Wohnungslosenhilfe und in verwandten Arbeitsfeldern der Caritas und ihrer Fachverbände in Bayern am 19.06.2024

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Aus der Einladung des Veranstalters: Der Umgang mit und die Hilfen für Menschen mit- häufig multiplen – psychischen Erkrankungen: Dies ist ein relevantes Thema für Mitarbeitende in allen Angeboten und Einrichtungen der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe. Wir möchten an diesem Fachtag einen genauen Blick darauf werfen, um welche Menschen in welchen Lebenslagen und mit welchen Bedarfen es dabei eigentlich geht. Wir möchten uns mit Ihnen die vorhandenen bzw. notwendigen Versorgungs- und Kooperationsstrukturen anschauen und gemeinsam identifizieren, was, wo und durch wen zu tun ist, um diese zu verbessern. Dabei braucht es einen differenzierten Blick: auf Krankheits- und Störungsbilder ebenso wie auf unterschiedliche Lebensalter oder auf spezielle Situationen in städtischen und ländlichen Regionen in ganz Bayern. Zentral ist dabei auch die Frage nach bestehenden oder auszubauenden Kooperationen, zum Beispiel zwischen den vorhandenen Diensten vor Ort. Deshalb sind bei diesem Fachtag nicht nur Mitarbeitende unmittelbar aus den unterschiedlichen Angeboten der Wohnungs- und Obdachlosenlosenhilfe willkommen, sondern auch alle weiteren Kolleginnen und Kollegen, die im Feld der Caritas mit dieser Zielgruppe zu tun haben. Wir versprechen uns von den Referentinnen und Referenten, aus den Praxisbeispielen und von allen Teilnehmenden Impulse für die Praxis, die jede und jeder mitnehmen kann. Und Impulse für die Politik und Verwaltung, an denen auf regionaler Ebene und auf der des Landes weitergearbeitet werden soll. Nicht zuletzt dient ein solcher Fachtag für die Wohnungslosenhilfe der Caritas in Bayern auch dem kollegialen Austausch und der Vernetzung.

 

zur Dokumentation des Fachtages und zum Beitrag der KWSB

 

Beitrag der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern bei der Bundestagung der BAGW 2023

WO+WIE Portal                     

 

Im Kontext der Bundestagung der BAGW in Berlin hatte die Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern die Möglichkeit, im Workshop 8 ‚Angebote für Frauen im Wohnungsnotfall – sind die Hilfen ausreichend und differenziert genug?‘ die in Kooperation mit der Hochschule München durchgeführte Studie ‚Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München – (k)ein pandemisches Phänomen!‘ vorzustellen.

 

zur Dokumentation der Workshops

 

zum Beitrag der KWSB

Machbarkeitsstudie zum Housing- First- Ansatz in Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr - Startseite         

 

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e. V. mit der Erarbeitung einer Studie ‚Housing First Bayern‘ beauftragt. Mit der Untersuchung sollte eine landesweite Umsetzung des Housing-First-Ansatzes ‚geprüft‘ werden.

 

zum Bericht zur Studie Housing First in Bayern der GISS

Bundeskabinett beschließt Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen – WikipediaDatei:Logo BAGFW SVG.svg – Wikipedia       Deutscher Städtetag – die Stimme der Städte: Deutscher Städtetag

 

Die Bundesregierung verfolgt das EU– weite Ziel, die Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden. Damit dies gelingt, bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Ländern, Kommunen sowie Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Der heutige Beschluss des „Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit“ (NAP) leitet den Prozess der strukturierten Zusammenarbeit aller Akteure ein. Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Die Überwindung der Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist eine Mammutaufgabe. Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit (NAP) legt die Bundesregierung nun erstmals einen Handlungsleitfaden dafür vor, diese große gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzugehen.

 

zur PM des BMWSB vom 24.04.2023

 

zum Nationalen Aktionsplan

 

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) und der Deutsche Städtetag begrüßen den NAP. Ein Leitbild alleine wird allerdings nicht genügen, um das ambitionierte Ziel Realität werden zu lassen. Es braucht auch politische Handlungsspielräume und finanzielle Ressourcen sowie eine Ausweitung des Mieter*innenschutzes.

 

zur PM der BAGFW, BAGW und des Deutschen Städtetags vom 24.04.2024

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit 2024 ‚Gemeinsam für ein Zuhause‘ vom 4. März 2024

 

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat am 04.03.2024 den Referent*innenentwurf eines Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit 2024 vorgelegt. Mit dem vorliegenden NAP erkennt die Bundesregierung die Vermeidung und Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit sowie die bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen in einer Wohnungsnotfallsituation als sozialstaatliche Pflichtaufgabe an und formuliert zumindest Leitlinien zur Überwindung des Phänomens in der BRD.

 

zur Stellungnahme des DV

Paritätischer Armutsbericht 2024: Armut in der Inflation.

   

 

Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichts: 16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen. Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension, ein Fünftel der Armen sind Kinder. Der Paritätische sieht wesentliche armutspolitische Stellschrauben daher insbesondere in besseren Erwerbseinkommen, besseren Alterseinkünften und einer Reform des Kinderlastenausgleichs. ‚Die Befunde sind durchwachsen, aber einen Grund zur Entwarnung gibt es nicht‘, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. So scheine der Trend stetig wachsender Armut auf Bundesebene zwar auf den ersten Blick gestoppt, aber noch lange nicht gedreht. Nach dem Armutsbericht müssen 14,2 Millionen Menschen in diesem reichen Land zu den Armen gezählt werden. 2022 waren damit fast eine Million Menschen mehr von Armut betroffen als vor Pandemie, Energie- und Preiskrise im Jahr 2019 und 2,7 Millionen mehr als 2006. Insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Menschen mit schlechten Bildungsabschlüssen oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind von Armut betroffen. Auf einen neuen traurigen Rekordwert ist nach der Studie zudem die Kinderarmut gestiegen: Mehr als jedes fünfte Kind ist mittlerweile von Armut betroffen (21,8 Prozent). Unter Alleinerziehenden lag die Armutsquote bei 43,2 Prozent.

 

zum Paritätischen Armutsbericht 2024

 

zur Bundespressekonferenz mit Herrn Dr. Schneider