Deutsches Institut für Menschenrechte: Zwangsräumungen wegen Miet- und Energieschulden vermeiden

 

Das Deutsche Institut für Menschenrechte verlangt mehr Anstrengungen des Staates, um Menschen vor Zwangsräumungen aufgrund von Miet- oder Energieschulden zu schützen. „Die aktuellen Entlastungspakete der Bundesregierung, etwa die Erhöhung und Ausweitung des Wohngelds und die Einführung des Heizkostenzuschusses, sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, sie reichen aber bei weitem nicht aus“, sagte Claudia Engelmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, anlässlich der 5. Winter-Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumungen, die am 31. Januar 2023 in Berlin stattfindet.

 

Die Publikation ist auch in leichter Sprache erhältlich.

 

Information: Zwangsräumungen als Menschenrechtsverletzung. Vorgaben des Ausschusses zum UN-Sozialpakt und anderer Menschenrechtsgremien zu Räumungen

 

Information in Leichter Sprache: Zwangs-Räumungen sind Verletzung von Menschen-Rechten

 

Mehr Informationen über das Recht auf Wohnen

 

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Prävention von Wohnraumverlust im Landkreis München: Wohnung behalten!

 

Dank der finanziellen Unterstützung des Netzwerks Wohnungslosenhilfe München konnte die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern/ Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern mit fachlicher Beratung durch den Ambulanten Fachdienst Wohnen München des Katholischen Männerfürsorgevereins e.V. und in Kooperation mit dem Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München eine Informationsbroschüre entwickeln, welche leicht verständlich und übersichtlich eine klare Botschaft sendet: Auch wenn das Kind gefühlt schon in den Brunnen gefallen zu sein scheint- es kann in vielen Fällen noch etwas getan und der Verlust der Wohnung verhindert werden!

 

Die nun auch Dank der Kooperation mit dem SozialService des AWO Kreisverbandes München Land e.V. für den Landkreis München vorliegende Broschüre wurde erstmalig für die Landeshauptstadt München konzipiert und kann auf  jede Gebietskörperschaft (kreisfreie Stadt/ Landkreis) angepasst werden- nehmen Sie einfach Kontakt mit der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern auf, am besten via Email: info@wohnungsnotfallhilfesued.bayern

 

zur Präventionsbroschüre für den Landkreis München

 

zur Präventionsbroschüre für die Landeshauptstadt München

 

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Münchner Armutsbericht 2022

Veranstaltungsregistrierung, Veranstaltungsregistrierungsplattform der Landeshauptstadt München

 

München war 1987 die erste deutsche Stadt, die einen kommunalen Armutsbericht veröffentlichte. Seitdem erscheint der Armutsbericht alle fünf Jahre, in Zukunft wird er alle vier Jahre erscheinen. Der Bericht stellt zum einen die Lebenssituation und die Problemlagen von Münchner Bürger*innen dar, die von Armut betroffen sind. Zum anderen beschreibt er die zahlreichen bestehenden und geplanten Maßnahmen der Landeshauptstadt München und der freien Träger der Wohlfahrtspflege, die Armut bekämpfen und vorbeugen. Er ist ein zudem ein wichtiges Instrument, um Armut als Thema in die politische und öffentliche Diskussion einzubringen. Der Bericht gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil befasst sich mit statistischen Analysen zur
Armut und einem Exkurs zum Thema Grundsicherung, der zweite Teil zeigt in sieben Handlungsfeldern, wie sich Einkommensarmut auf die Lebenssituation von Betroffenen auswirkt und welche Maßnahmen der Armutsbekämpfung in verschiedenen armutsrelevanten Bereichen ergriffen werden.

 

zum Münchner Armutsbericht 2022

 

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Prävention von Wohnraumverlust in der LH München: Wohnung behalten!

 

Dank der finanziellen Unterstützung des Netzwerks Wohnungslosenhilfe München konnte die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern/ Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern mit fachlicher Beratung durch den Ambulanten Fachdienst Wohnen München des Katholischen Männerfürsorgevereins e.V. und in Kooperation mit dem Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München eine Informationsbroschüre entwickeln, welche leicht verständlich und übersichtlich eine klare Botschaft sendet: Auch wenn das Kind gefühlt schon in den Brunnen gefallen zu sein scheint- es kann in vielen Fällen noch etwas getan und der Verlust der Wohnung verhindert  werden!

 

Die vorliegende Broschüre wurde erstmalig für die Landeshauptstadt München konzipiert und kann auf  jede Gebietskörperschaft (kreisfreie Stadt/ Landkreis) angepasst werden- nehmen Sie einfach Kontakt mit der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern auf, am besten via Email: info@wohnungsnotfallhilfesued.bayern

 

Präventionsbroschüre für die Landeshauptstadt München

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Die ConSozial 2022 in Nürnberg: Beitrag der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern für den Fachausschuß Wohnungslosenhilfe der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern

   

 

In einem eigenen Panel wagte der Fachausschuss Wohnungslosenhilfe der LAG ö/ f einen multidimensionalen Blick auf das Thema Wohnen unter sozioökonomischen Gesichtspunkten. Die Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern ging hier in Ihrem Beitrag auf die Frage ein, wie wir als Gesellschaft Wohnungslosigkeit selbst herstellen und skizzierte Lösungen für eine Wende am MIetwohnungsmarkt.

 

zum Beitrag des Fachausschusses Wohnungslosenhilfe der LAG ö/ f

 

zum Redemanuskript der Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern

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Auswertung der Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern: Zahlen aus Schwaben, Oberbayern und Niederbayern

Startseite - Statistisches Bundesamt         

 

Nachdem die Bundesländer Nordrhein- Westfalen und Bayern mit eigenen landesweiten Erhebungen zu den Zahlen obdachloser und wohnungsloser Menschen schon seit einigen Jahren eine deutlich verbesserte Sozialplanung und in diesem Zuge Förderprogramme wie den Aktionsplan ‚Hilfe bei Obdachlosigkeit‘ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zur Verbesserung und den Ausbau ambulanter Beratungsstrukturen  möglich machen, ist es nun nach einiger Planungs- und Vorlaufszeit inkl. Gesetzgebungsverfahren 2022 erstmalig gelungen, eine bundesweite Erhebung durchzuführen- die Zahlen ordnungsrechtlich untergebrachter Personen, die immer auch als Fingerzeig auf potenzielle individuelle Rechtsansprüche auf Leistungen gemäß der §§ 67- 69 SGB XII interpretiert werden müssen, sind nun bis auf die Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise zum Stichtag 31.01.2022 ausgewiesen. Damit ist vor Ort je nach Fallzahl auch ein erster Hinweis zur Beantwortung der Frage gegeben, ob nämlich entsprechende sozialrechtliche Ansprüche überhaupt rechtsverwirklicht sind oder werden- bzw. es ist möglich zu analysieren, ob es bei der Rechtsverwirklichung von einschlägigen Leistungsansprüchen vor Ort Barrieren gibt, die durch gute Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie durch strukturelle und konsequente Verzahnung der unterschiedlichen Zuständigkeiten der einschlägigen Hilfen beseitigt werden können. Es liegt auf der Hand, dass ein in eine Notunterkunft einweisendes Ordnungsamt einer Gemeinde nicht dafür zuständig sein kann, im Einzelfall eine sachgerechte und fachlich saubere Erstberatung hinsichtlich potenzieller, sich aus den Sozialgesetzbüchern ergebender Rechtsansprüche auf bestimmte Leistungen durchführen zu können, geschweige denn bei der Rechtsverwirklichung dieser Ansprüche zu begleiten und zu unterstützen. Da auf der anderen Seite eingewiesene Personen in der Regel Ihre Rechtsansprüche nicht kennen und es im Einzelfall fraglich ist, ob diese- wenn überhaupt bekannt- verfolgt und durchgesetzt werden können braucht es hierzu- wenn  wir Rechtsstaatlichkeit ernst nehmen- eine geeignete professionelle Beratungsstruktur.

 

Die Koordination Wohnungslosenhilfe Südbayern hat die Zahlen der ersten bundesweiten Stichtagserhebung des statistischen Bundesamtes zur Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern zusammengetragen:

 

zu den Zahlen aus Schwaben, Oberbayern und Niederbayern

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Positionspapier ‚Wohngemeinnützigkeit und Gemeinwohlwohnungen attraktiv gestalten- 8 Bausteine aus Sicht der Diakonie Deutschland‘

Diakonie Deutschland | Zusammenhalt durch Teilhabe

 

Angemessen zu wohnen ist ein soziales Menschenrecht. Dabei geht es nicht nur um ein Dach über dem Kopf, sondern es gibt ein Recht auf bezahlbaren, beheizbaren Wohnraum, ein Recht auf einen Ort, der es ermöglicht, in Sicherheit, Würde und Frieden zu leben- eingebunden in einen sozialen Raum. Explodierende Mieten und Bodenpreise erzeugen eine soziale Schieflage. Für viele
Menschen, vor allem in den Metropolregionen, ist es kaum möglich, bezahlbaren, angemessenen Wohnraum zu finden. Menschen in verletzlichen Lebenslagen haben es besonders schwer, eine Wohnung zu finden.

 

zum Positionspapier

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Monitor Jugendarmut 2022 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e.V.

Startseite – Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V.

 

Jugendarmut wird in der Regel “geerbt”, selten selbst verursacht. Jugendliche und junge Menschen, die von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, sind dies vor allem durch ihr Elternhaus und dessen Haushalts-Nettoeinkommen und/oder Bildungsstand. Sie starten mit geringeren Startchancen. Langzeitstudien zeigen klar, dass armutsbetroffene Kinder und Jugendliche tendenziell kleinere Freundeskreise haben. Sie haben ein höheres Risiko für gesundheitliche Einschränkungen, ein geringeres Selbstwertgefühl, körperliche Einschränkungen und tendenziell geringere Bildungsabschlüsse sowie größere Schwierigkeiten beim Übergang in die Grundschule, aber auch von der Grundschule in die weiterführende Schule.

 

zum Monitor Jugendarmut 2022 – Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V.

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Energiekrise: Erwerbslosenverein Tacheles e.V. und Paritätischer Wohlfahrtsverband starten bundesweite Aufklärungs- und Unterstützungskampagne für Betroffene hoher Energiekosten.

Startseite           

 

Angesichts stark steigender Energiekosten starten Tacheles e.V. und der Paritätische heute, am Montag, den 7.11.2022 die bundesweite Kampagne ‚Energie- Hilfe‘, mit der Menschen über ihre Rechte auf behördliche Übernahme von Energiekosten aufgeklärt werden. Im Zentrum der Kampagne steht folgende Webseite:

 

www.energie-hilfe.org

 

Betroffene hoher Energiekosten werden hier umfangreich über ihre sozialrechtlichen Ansprüche informiert und es werden Musteranträge zur Verfügung gestellt.

 

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Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern: 26 Projekte erhalten Förderung.

 

Die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern gibt 2022 wieder Anschubfinanzierungen für neue Projekte der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe. Insgesamt werden 26 bayerische Vorhaben mit Beträgen zwischen 1.000 und 50.000€ je Maßnahme gefördert.

 

Die Bandbreite der Projekte ist groß: neben Angeboten für besonders schutzbedürftige Gruppen werden die gesellschaftliche Teilhabe wohnungsloser Menschen, die Weiterbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die Mobilität von Betroffenen, die Ausstattungen von Einrichtungen sowie Forschungsvorhaben unterstützt. Auch Maßnahmen, die speziell im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen, hat die Stiftung dieses Jahr wieder bezuschusst und zudem besonders unbürokratisch bearbeitet.

 

Eine Übersicht der Projekte finden Sie unter https://www.stiftung-obdachlosenhilfe.bayern.de/projekte/2022/index.php

 

zur Pressemitteilung

 

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