Die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern feiert 2. Geburtstag- zwei Jahre nach ihrer Gründung zieht die Stiftung eine positive Bilanz

Am 01. Dezember wird/ wurde die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern zwei Jahre alt. Trotz eines herausfordernden Starts, bedingt durch die Corona-Pandemie, hat sie sich zügig im Bereich Wohnungs- und Obdachlosenhilfe in Bayern etabliert und bereits in den ersten beiden Jahren umfangreich gefördert: Bislang wurden 42 Projekte aus allen bayerischen Regierungsbezirken mit Anschubfinanzierungen in Höhe von insgesamt rund 700.000 € unterstützt.

 

Pressemitteilung StMAS- Stiftung feiert 2. Geburtstag

← zurück zur Übersicht

(Münchner) Schieflagen: Wohnungslos in Zeiten der Pandemie

Die vergangenen eineinhalb Jahre waren mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie eine politische und gesellschaftliche Herausforderung für uns alle. Die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen allerdings insbesondere wohnungslose Menschen hart getroffen. Obwohl in einer reichen Stadt wie München keine*r von Wohnungslosigkeit betroffen sein müsste, hat die Pandemie die Ausmaße des Problems zusätzlich verschärft.

 

Wie wurde in den vergangenen Monaten von Seiten der Stadt auf das Problem reagiert?

 

Welche politischen Maßnahmen wurden getroffen und welche strukturellen Schieflagen haben schon vorher existiert?

 

 

Diese und weitere Fragen diskutieren:

 

Sofie Langmeier, Stadträtin (Die Grünen – Rosa Liste)

 

Karin Lohr, Geschäftsführerin BISS

 

Jörn Scheuermann, Geschäftsführung Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern

 

Moderation: Alex, Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V. (AGFP)

 

https://www.youtube.com/watch?v=_69x8uoAUHA

 

weiterlesen →

← zurück zur Übersicht

Zuwanderung aus Südost- Europa neu gestalten- ein Positionspapier der Landeshauptstadt München und der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in München

Ein finales Positionspapier sowie das von Sozialreferentin Dorothee Schiwy und Julia Sterzer, Sprecherin der ARGE Freie München, unterzeichnete Anschreiben skizziert die durch den sogenannten ‚Leistungsausschluss‘ von SGB II und SGB XII Leistungen entstandenen Probleme in den Kommunen der Republik. In einem nächsten Schritt werden die Wohlfahrtsverbände das Papier an die zuständigen Stellen ihrer Bundesverbände und Landesvorstände bzw. ggf. an weitere Stellen weitergeben.

 

Anschreiben_PP_EU-Zuwanderung_26.07.2021

 

SozA2021_06_24_Positionspapier_EU-Zuwanderung_26.07.2021

 

weiterlesen →

← zurück zur Übersicht

Veranstaltungshinweis

Aus dem Leben“ – die gemeinsame Kunstinstallation des Hospizdienstes DaSein e.V. und des Münchner Netzwerk Wohnungslosenhilfe ist von 26. – 29. August werktags von 14 bis 20 Uhr und am Wochenende von 11 bis 20 Uhr im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten zu sehen.

 

Unter der Leitung von Tanja Frank und Isabel Huttner ist mithilfe des kreativen Engagements wohnungsloser Menschen eine einzigartige Kunstausstellung entstanden. Eine monumentale audiovisuelle Installation zu den Themen Wohnungslosigkeit, Sterben und Tod, die vor Lebenskraft sprüht.

 

← zurück zur Übersicht

‚Wohnungsverlust verhindern – Wohnungslose unterstützen‘: Diakonie Bayern stellt Praxisbeispiele vor

 

Mit knapp 20 staatlich geförderten Modellprojekten engagiert sich die
Diakonie in Bayern für Menschen, die von Wohnungsverlust bedroht oder betroffen sind. Allein
in Bayern sind dies den amtlichen Zahlen aus dem Jahr 2017 zufolge ca. 16.000 Personen; hinzu
kommen jene in der sogenannten „verdeckten“ Wohnungslosigkeit. Nach dem Verlust der
Wohnung leben sie zeitweise bei Freunden, Verwandten, in einer Notunterkunft oder
buchstäblich auf der Straße. „Corona hat die Situation der Betroffenen zusätzlich verschärft“,
so Sandra Schuhmann, zuständiges Vorstandsmitglied der Diakonie Bayern. Die politisch
Verantwortlichen forderte sie auf, sich verstärkt für die Betroffenen, aber auch für eine
entsprechende Wohnungspolitik einzusetzen.

 

Diakonie in Bayern Praxisbeispiele Modellprojekte Wohnungsnotfallhilfe 2021

 

weiterlesen →

← zurück zur Übersicht

BR Beitrag der Sendung ‚jetzt red i‘: Streit um die Zukunft des Wohnens

 

 

 

Wohnen ist teuer, Wohnungsnot in Ballungsräumen ist seit langem ein Problem. Nach einem Bericht der Caritas Deutschland hat sich die Zahl der Obdachlosen in München in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Knapp 9.000 Menschen leben auf der Straße, darunter fast 2.000 Kinder. Tendenz: steigend.

 

Vor Kurzem hat Bundesbauminister Horst Seehofer seine „Bilanz der Wohnraumoffensive“ in Berlin vorgestellt. Die Bundesregierung hatte sich vorgenommen, in der laufenden Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen errichten zu lassen. Dieses Ziel wird wohl nicht erreicht. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes Lukas Siebenkotten etwa sagt, die Lage bei den Sozialwohnungen sei „dramatisch“. Viel Gesprächsstoff also für einen Abend jetzt red i.

 

Neben Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr (CSU) und Natascha Kohnen, wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion diskutiert unter anderem Ludwig Mittermeier, Vorstand des Katholischen Männerfürsorgevereins und Vorsitzender des Kuratoriums der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern.

 

Zum Beitrag

 

← zurück zur Übersicht

Beitrag zum Thema Wohnungsnot der Sendung ‚quer‘ des BR

 

 

 

 

 

Im Regensburger Dörnberg- Quartier stehen rund 180 schicke Neubau-Apartments leer. Die Mietpreise – vielen offensichtlich zu hoch. Die Prognose für den deutschen Mietmarkt ist erstmals seit Jahren rückläufig: In Berlin und Hamburg sollen die Preise sinken, in München lediglich leicht steigen. Ist die Schmerzgrenze beim Mietniveau erreicht? Die Auswirkungen der Pandemie scheinen nun auch die bisherigen Gewinner am Immobilienmarkt zu erreichen: Eigentümer und Investoren. Diejenigen, die schon vor Corona zu den Verlierern der Preisexplosion gehörten, spüren die Folgen der Pandemie ohnehin: Das Mietmoratorium galt nur im vergangenen Jahr. Die Befürchtung: Wenn im Sommer die Corona-Hilfen auslaufen, könnten viele auf der Straße sitzen.

 

Zum Beitrag

 

← zurück zur Übersicht

Zwei nordbayerische Modellprojekte der Wohnungslosenhilfe in den TV-Medien

 

Seitens des Freistaates Bayern werden im Rahmen des Aktionsplans Obdachlosenhilfe einzelne Modellprojekte im Bereich der Wohnungslosenhilfe finanziell gefördert. In diesem Zusammenhang werden innovative Angebote in verschiedenen Bereichen der Wohnungslosenhilfe initiiert, die das Ziel verfolgen, die Wohnungslosenhilfe im Freistaat weiterzuentwickeln.
Für weitergehende Informationen wenden Sie sich gerne an die jeweilige Koordinationsstelle.

 

Auf zwei dieser Modellprojekte wurden vor kurzem Journalisten aufmerksam und berichteten darüber:

 

 

Die Tagesthemen berichteten über das Projekt „Übergangswohnen Plus“.

 

Der Träger dieses Modellprojekte aus Bamberg ist der Caritasverband für die Stadt Bamberg und den Landkreis Forchheim e. V.
Die Besonderheit dieses Modellprojektes aus Bamberg ist, dass es von mehreren relevanten Kooperationspartner, unter anderem der Stadt Bamberg oder die Stadtbau GmbH mitgetragen wird.

 

 

Den Beitrag aus den Tagesthemen vom 12.10.2020 (ab 27 Minunten und 5 Sekunden) finden Sie  hier.

 

 

 

Der Fernsehesender TV-Mainfranken berichtete über das Projekt „Medizinisches Konzept der Wärmestube Würzburg“.

 

Obdachlose hierzulande unterliegen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung einem 3- bis 4-mal erhöhtem Risiko, vorzeitig zu versterben. Vielfältige psychiatrische und somatische Erkrankungen sind diagnostizierbar. In Würzburg wird in der Wärmestube daher regelmäßig medizinische Erstversorgung durch die Würzburger Straßenambulanz angeboten. Im Rahmen dieses Projektes wird dieses medizinische Angebot mit sozialpädagogischer Unterstützung verknüpft.

 

 

Den Beitrag von TV-Mainfranken vom 27.11.2020 finden Sie hier.

 

 

 

← zurück zur Übersicht