„Prävention von Wohnungslosigkeit in Bayern – Wohnraum sichern – Wohnraum erhalten“

Zum zweiten Mal trafen sich am 8. Juli 2014 über 50 Fachleute aus kommunalen Fachstellen, Präventions-Fachstellen und Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe zur 2. Praxistagung „Prävention von Wohnungslosigkeit in Bayern – Wohnraum sichern – Wohnraum erhalten“ in Würzburg, um sich über fachliche Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren. Wichtig war die Gelegenheit zum gegenseitigen Praxisaustausch.

Die von den beiden Koordinationsstellen Wohnungslosenhilfe Nord- und Südbayern veranstaltete Tagung wurde wiederum gefördert vom Bayerischen Sozialministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Der Sozialreferent der Stadt Würzburg und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern, Herr Robert Scheller, stellte in seiner Begrüßung das Wohnraumkonzept als wohnungspolitisches Handlungskonzept der Stadt Würzburg in den Mittelpunkt. Des Weiteren wies er auf die Bedeutung des Rahmenkonzepts „Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Bayern“ hin, das von der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern herausgegeben wurde.



Im Hauptreferat stellte Herr Andreas Krampe vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Berlin sehr ausführlich die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Prävention von Wohnungslosigkeit durch Kooperation von kommunalen und freien Trägern vor.


Die Präsentation von Herrn Krampe können Sie hier [543 KB] herunterladen.  


Die Ergebnisse der Evaluation der stadtweiten Umsetzung des Gesamtkonzepts „Maßnahmen zum Erhalt von Mietverhältnissen" in München war Thema von Frau Stockdreher vom Institut zweiplus. Durch den Erhalt von Mietverhältnissen können, so Frau Stockdreher, bis zu einer Million Euro eingespart werden.

Die Präsentation von Frau Stockdreher können Sie hier [849 KB] herunterladen  

Am Nachmittag wurde den Teilnehmern aus drei Präventionsstellen praxisnah berichtet, wie Prävention von Wohnungslosigkeit in der Stadt oder im Landkreis praktiziert wird und welche Erfahrungen gemacht wurden.



Frau Heike Bayer aus Neu-Ulm stellte anschaulich das Konzept der Ökumenischen Wohnungslosenhilfe "Wohnraumprävention" der Diakonie Neu-Ulm und des Caritasverbandes Günzburg/Neu-Ulm vor.

Die Präsentation von Frau Bayer können Sie hier [844 KB] herunterladen  


Frau Ursula Huber, Frau Rahaela Krzywania, Herr Roman Preidel und Nina Wörndl vom Ambulanten Fachdienst Wohnen in München berichteten über ihre Erfahrungen in München.

Die Präsentation der Aufsuchenden Sozialarbeit (ASA) des Ambulanten Fachdienstes Wohnen München können Sie hier [739 KB] herunterladen  


Herr Christian Meier von der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit (FOL) im Landkreis Weilheim-Schongau stellte die Situation im Landkreis Weilheim-Schongau und Ostallgäu dar.

Die Präsentation der Fachstelle können Sie hier [920 KB] herunterladen